Yoga

Die Wurzeln des Yoga liegen Jahrtausende zurück und entsprangen dem Hinduismus und teilweise dem Buddhismus. Yoga ist eine philosophische Lehre, aus welcher sich im Laufe der Zeit verschiedenste Yogarichtungen entwickelten. Die Kombination von Körperhaltungen, Bewegungsabläufen, Atemführung, stiller Meditation, Mantras und Handgesten kann Blockaden im Körper lösen und die Lebensenergie (Kundalini) stimulieren und in Fluss bringen. Am meisten verbreitet ist bei uns im Westen der Bereich der Körperübungen (Asanas), welcher mit geistigen Aspekten verbunden wird. 

Mittlerweile wurden die positiven Auswirkungen von Yoga auf die Gesundheit auch wissenschaftlich belegt.
Mit Hilfe von Yoga(therapie) können körperliche oder phsychische Leiden geheilt und / oder gelindert werden.

Das regelmässige Praktizieren ist in jedem Fall eine individuelle Bereicherung und dient der persönlichen Weiterentwicklung von Körper und Geist. 

YANG YOGA 

Zu den Yang Stilen gehören sämtliche aktiv gehaltene oder dynamisch ausgeführte Asanas. (Hatha, Iyengar, Bikram, Ashtanga, Vinyasa Flow, um nur einige der vielen verschiedenen Stile zu nennen). Yang Yoga stimuliert die Muskeln und den Blutfluss und erzeugt Wärme im Körper. Ein Yang-Training zielt auf das Stärken und Dehnen der Muskulatur, beeinflusst den Muskeltonus positiv, entwickelt eine bessere Balance und erhöht unsere Ausdauer. Wir üben uns im aktiven Aussführen, im "Machen" und bleiben dabei immer fokussiert, konzentriert und achtsam - mit jeder Bewegung und in jeder Haltung. Unser Mindsetting, spiegelt sich auf und ab von der Matte wieder und kann durch die Körperübungen positiv beeinflusst werden. Wir arbeiten an Körper und Geist und beeinflussen beides durch die aktive und achtsame Praxis. 

YIN YOGA

Der Yin Yoga Stil basiert auf der traditionellen chinesischen Lehre des Meridiansystems. Yin Yoga ist ein relativ neuer, meditativer Yoga-Stil, welcher als Gegenstück zu den aktiven Yang Yoga-Stilen entwickelt wurde. Durch Yin Yoga wird sanfter Zug auf das Bindegewebe ausgeübt. Dies verbessert unsere Beweglichkeit, stärkt die Bänder, beugt Verkürzungen im Gewebe vor und kann Verklebungen in den Faszien lösen. Die passiv gehalten Asanas wirken positiv auf bestimmte Organe und Meridiane und regen den Energiefluss im gesamten Körper an. Die Übungen werden über 3 bis 10 Minuten in einer möglichst vollständigen Entspannung, meist liegend oder sitzend, praktiziert. Der Körper wird bei Bedarf mit Hilfsmitteln unterstützt, sodass die Asana grösstenteils nicht aktiv von Muskelkraft gehalten werden muss. Wir lernen uns im physischen und psychischen Loslassen. Wir nehmen an (ohne zu bewerten). Wir lassen es gut sein (ohne etwas verändern zu wollen). 

"Yoga teaches us to cure what need not be endured and endure what cannot be cured" 

B.K.S. Iyengar

N  a  m  a  s  t  e

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